Was kostet eine neue Küche?

was kostet eine neue küche
KÜCHENPLANUNG

Klarheit beim Budget.

Die Frage steht am Anfang fast jeder Küchenplanung, und eine pauschale Antwort gibt es nicht. Der Preis hängt von Größe, Ausstattung und Geräten ab und reicht von der kompakten Küchenzeile bis zur großen Inselküche. Dieser Blogbeitrag ordnet die Preisspannen im Fachhandel ein, zeigt, welche Posten das Budget bestimmen, und beantwortet die Frage „Was kostet eine neue Küche?“ mit belastbaren Zahlen.

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PREISSPANNEN

Preisspannen im Fachhandel.

Im Einstiegsbereich einer Fachhandelsküche liegen die Kosten meist zwischen 12.000 und 18.000 Euro. Dafür erhalten Sie einen stabilen Korpus, solide Auszüge mit Dämpfung, eine pflegeleichte Arbeitsplatte und ein abgestimmtes Geräteset. Das mittlere Segment bewegt sich zwischen 20.000 und 35.000 Euro. Hier kommen hochwertigere Fronten hinzu, etwa mattes Lackfinish oder Echtholzdekore, dazu eine bessere Innenausstattung und Markengeräte mit mehr Funktionen. Ab etwa 40.000 Euro beginnt der Design- und Premiumbereich mit grifflosen Fronten, Arbeitsplatten aus Keramik oder Naturstein und Geräten von Miele oder BORA. Nach oben ist die Spanne offen, denn Sonderanfertigungen und aufwendige Materialien setzen keine feste Grenze. Zur Einordnung: Eine durchschnittliche Küche aus dem Fachhandel liegt heute bei rund 25.000 Euro einschließlich Geräten und Montage.

KOSTENFAKTOREN

Was den Preis bestimmt.

Den größten Hebel hat die Größe. Eine einzeilige Küche kostet deutlich weniger als eine U-Form mit zusätzlicher Insel, weil schlicht mehr Schränke, mehr Arbeitsplatte und mehr Anschlüsse nötig sind. Bei den Fronten reicht die Bandbreite von robusten Schichtstoffen über matte Lacke bis zu Echtholz und Glas, und jede Stufe schlägt spürbar zu Buche. Die Arbeitsplatte ist der zweite große Posten: Schichtstoff bleibt günstig, während Keramik, Naturstein oder Massivholz das Budget merklich erhöhen. Den dritten Hebel bildet die Geräteausstattung. Ein einfaches Set aus Backofen, Kochfeld, Kühlschrank und Geschirrspüler beginnt im niedrigen vierstelligen Bereich, während eine Vollausstattung mit Dampfgarer, Kochfeldabzug und Weinklimaschrank schnell einen fünfstelligen Betrag erreicht. Bei den Geräten lohnt der genaue Blick, denn hier entscheidet Ihr Kochverhalten und nicht der Katalog.

BUDGETVERTEILUNG

Wie sich das Budget verteilt.

Als Orientierung hilft eine grobe Aufteilung. Die Möbel mit Korpus, Fronten und Innenausstattung machen meist 45 bis 55 Prozent der Gesamtsumme aus. Die Elektrogeräte liegen bei 20 bis 30 Prozent, die Arbeitsplatte bei 10 bis 15 Prozent. Für Spüle und Armatur rechnen Sie rund 5 Prozent, für Aufmaß, Lieferung und Montage 8 bis 12 Prozent. Mit dieser Verteilung lässt sich früh abschätzen, wo Sie Schwerpunkte setzen möchten. Wenn Ihnen das Kochen wichtig ist, verschiebt sich der Anteil zugunsten der Geräte. Legen Sie mehr Wert auf Optik, wandert das Budget in Fronten und Arbeitsplatte.

 

Ein Rechenbeispiel: Bei einem Gesamtbudget von 25.000 Euro entfallen rund 12.500 Euro auf die Möbel, etwa 6.000 Euro auf die Geräte, 3.000 Euro auf die Arbeitsplatte, 1.250 Euro auf Spüle und Armatur sowie 2.250 Euro auf Aufmaß, Lieferung und Montage. Diese Zahlen sind kein starres Raster, sondern ein Ausgangspunkt für das Gespräch.

ZUSATZKOSTEN

Posten, die oft vergessen werden.

Neben der Küche selbst fallen Arbeiten am Raum an. Steckdosen an neuer Stelle, ein zusätzlicher Starkstromanschluss für das Kochfeld oder ein verlegter Wasseranschluss verursachen Handwerkerkosten, die im Angebot der Küche nicht enthalten sind.

 

Die Entsorgung der alten Küche kostet ebenfalls Geld, genauso das Ausbessern von Wänden und Böden nach dem Ausbau. Möchten Sie Fliesenspiegel oder Boden gleich miterneuern lassen, planen Sie diese Gewerke früh mit ein. Planen Sie außerdem Zeit ein: Zwischen Auftrag und Montage liegen üblicherweise sechs bis acht Wochen, bei Sonderanfertigungen länger. Ein Puffer von etwa fünf Prozent der Gesamtsumme hat sich bewährt, damit kleine Zusatzwünsche während der Planung nicht das ganze Budget sprengen.

 

Sparen lässt sich am ehesten bei sichtbaren Details, nicht bei der Substanz. Eine schlichtere Front oder eine Arbeitsplatte in Schichtstoff statt Keramik senkt den Preis deutlich, ohne dass die Küche an Funktion verliert. An Korpus, Auszügen und Scharnieren zu sparen rächt sich dagegen nach wenigen Jahren, weil diese Teile täglich beansprucht werden und sich später kaum tauschen lassen.

UNSER HANDWERK

Was kostet eine neue Küche? Rechnen wir es gemeinsam durch.

Eine belastbare Zahl entsteht erst nach dem Aufmaß, denn Grundriss, Anschlüsse und Wünsche unterscheiden sich von Haushalt zu Haushalt. Die genannten Spannen geben Ihnen einen realistischen Rahmen, mit dem Sie in das erste Gespräch gehen können. Bei Lotter Küchen in Ludwigsburg erhalten Sie nach dem Aufmaß ein verbindliches Angebot, in dem Möbel, Geräte, Lieferung und Montage klar aufgeschlüsselt sind, ohne spätere Überraschungen. Wie der Weg von der Idee bis zur fertigen Küche abläuft, lesen Sie in unserem Beitrag Küche planen Schritt für Schritt. Seit mehr als 175 Jahren verbinden wir Handwerk mit persönlicher Beratung und montieren mit eigenem Team.

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